Gebrauchtwagenkäufer fahren gut mit Kompromissen

AutoScout24-Umfrage: Hohe Zufriedenheit bei Gebrauchtwagenkäufern, obwohl nur acht Prozent ihr ursprüngliches Wunschauto erwerben / Opel überzeugt im Laufe der Suche besonders stark

München, 12. November 2014 – Käufer eines Gebrauchtwagens machen fast immer Kompromisse. Dennoch sind 89 Prozent mit ihrem neuen Auto zufrieden – davon 62 Prozent sogar sehr. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von AutoScout24 unter Verbrauchern, die in den vergangenen zwölf Monaten einen Gebrauchtwagen gekauft haben. „Viele ändern während der Suche ihre Ansichten und am Ende entscheidet, welches Gesamtpaket überzeugt“, erklärt Michael Gebhardt, Autoexperte bei AutoScout24.

Am häufigsten wichen Käufer hinsichtlich ihrer Vorstellungen vom Preis ab (55 Prozent). Ebenfalls oft rückten die Käufer beim Kilometerstand von ihrem Wunsch ab: Mehr als jeder Dritte drückte hier ein Auge zu (36 Prozent). Und bei der Wahl des Modells haben 27 Prozent sich im Laufe der Suche für ein anderes Fahrzeug entschieden als ursprünglich vorgesehen. Auch bei Motorleistung, Farbe oder Datum der Erstzulassung machte jeweils mehr als jeder Fünfte Zugeständnisse oder änderte seine Meinung (23, 21 bzw. 21 Prozent). Gerade einmal acht Prozent der Befragten erwarben genau das Fahrzeug, das sie sich ursprünglich vorgestellt hatten.

Wunschmarke vs. Kaufwirklichkeit: Opel überholt Audi und BMW

Deutlich werden die Unterschiede zwischen Wunschvorstellung und letztlich gekauftem Gebrauchtwagen beim Blick auf die präferierten Marken. Bei Volkswagen, der beliebtesten Marke, ist die Differenz gering: 15,4 Prozent der Befragten hatten vor, einen Gebrauchten dieser Marke zu erstehen – genau 15 Prozent machten es auch. Bei anderen Marken ist der Unterschied größer. Einen gebrauchten Audi wollten 12,2 Prozent der Befragten erwerben, nur die Hälfte, 6,1 Prozent, tat dies letztlich. BMW stand bei 9,1 Prozent der Befragten vor dem Kauf als Wunschmarke fest und 9,5 Prozent kauften dann tatsächlich einen gebrauchten BMW. Am vierthäufigsten genannte Wunschmarke war mit 9 Prozent Opel. Allerdings kauften 12,8 Prozent der Umfrageteilnehmer einen Gebrauchtwagen der Rüsselsheimer.

Größere Defekte oder Unfallfahrzeuge für die Mehrheit der Käufer tabu

Grenzen findet die Kompromissbereitschaft für die Mehrheit der Befragten bei größeren vorhandenen oder zurückliegenden Schäden. Für 58 Prozent war es wichtig, dass das Auto keine größeren bestehenden Defekte hat. 57 Prozent hätten keinen Unfallwagen gekauft. Fast jeder Zweite (47 Prozent) achtete außerdem darauf, dass der Vorbesitzer seines Gebrauchtwagens erst kürzlich eine Hauptuntersuchung bei Institutionen wie TÜV oder DEKRA durchführen ließ.

Regionale Suche mindert die Chance auf den günstigsten Preis

Der Einblick in die Kaufgewohnheiten zeigt außerdem, dass Gebrauchtwagen-Interessenten am liebsten in der näheren Umgebung nach einem Fahrzeug suchen – und dabei womöglich das beste Angebot verpassen: Drei von vier Käufern (76 Prozent) haben ihren Gebrauchten maximal 100 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt erworben, 41 Prozent sogar im Umkreis von nur 25 Kilometern. Das mag bequem sein, Käufer machen dabei aber nicht unbedingt das beste Geschäft. „Die Preise für Gebrauchte unterscheiden sich je nach Region zum Teil beträchtlich“, sagt Michael Gebhardt. „Unsere Datenbank-Analysen zeigen, dass der Durchschnittspreis für einen Gebrauchtwagen in kleinen Städten, im Osten Deutschlands und im Saarland eher niedriger ist als in Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Hessen. Wem der Preis also besonders wichtig ist, der sollte den Umkreis bei der Online-Suche nicht zu sehr einschränken.“

Zum Thema „Kompromisse beim Gebrauchtwagenkauf“ befragte die Innofact AG vom 3. bis 6. November 2014 im Auftrag von AutoScout24 bevölkerungsrepräsentativ anhand der Kriterien Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht 525 deutsche Autofahrer, die in den vergangenen zwölf Monaten einen Gebrauchtwagen gekauft haben. Mehrfachantworten waren möglich. Die ausführlichen Umfrageergebnisse erhalten Sie auf Anfrage unter presse@autoscout24.com.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.autoscout24.de

Gewinnspiel: Licht-Test verlost ein neuen Suzuki

Mit drei richtigen Antworten können Autofahrer beim Licht-Test 2014 ein Auto gewinnen. Das Mitmachen ist ganz einfach: In den teilnehmenden Betrieben liegen vom 1. bis 31. Oktober Flyer mit den Fragen und weiteren Informationen rund um die Aktion aus.

Wer also zum Licht-Test fährt, setzt auf Verkehrssicherheit und kann mit etwas Glück einen Suzuki SX4 S-Cross im Wert von rund 30.000 Euro zu gewinnen. Die Fragen stehen auch im Internet unter  www.licht-test.de.

Der Gewinner wird im November benachrichtigt. Er kann den neuen Wagen dann in einem Suzuki-Autohaus ganz in der Nähe seines Wohnorts abholen.

 

Mehr Infos bei http://www.kfztech.de/kfztechnik/elo/licht/lichttest.htm

MTM S8 Biturbo – Powerplay mit Limousinenkomfort

mtm S8 Biturbo

Geparkt am Pier des Hafens von Monte Carlo steht er da in zurückhaltender Eleganz: mtm S8 Biturbo

Geparkt am Pier des Hafens von Monte Carlo steht er da in zurückhaltender Eleganz: Auf den ersten Blick ein Audi S8, schwarz, lang und geduckt auf fetten Tatzen: 305/30 ZR 21, montiert auf MTM Bimoto-Felgen, 10,5 Zoll breit. Schon im Stand ein Souverän, der sich wie selbstverständlich in die Szenerie der schönen und schnellen Yachten einfügt. Indes, der zweite Blick erfasst drei verräterische Buchstaben, die den besonderen Status dieser Limousine ausweisen: MTM steht dezent, weiß auf schwarz, vor dem hinteren Radausschnitt. Ein besonderer Audi S8 also, einer aus dem Hightech Labor von MTM, dem Hersteller aus Wettstetten in unmittelbarer Nachbarschaft des Ingolstädter Premiumherstellers.

 

Das gilt auch für den MTM S8 Biturbo. Statt serienmäßiger 520 PS verfügt der Achtzylinder nach seiner Behandlung auf der MTM Intensivstation nunmehr über 650 PS bei 5950 U/min. Ausreichend, um die luxuriöse Limousine in nur vier Sekunden von Null auf 100 Km/h zu beschleunigen. Ein imponierender Wert, wie die Höchstgeschwindigkeit, die mit 293 km/h (abgeregelt) gemessen ist. Das eigentliche Aha-Erlebnis erfährt der Chauffeur im gesamten Beschleunigungsvorgang, wenn das Drehmoment von 800 Nm sich nicht in einer Kurve ausprägt, sondern eher in einer Geraden: von 1700 U/min bis 5500 U/min drückt die Kraft, die über ein Achtgang-Tiptronicgetriebe übertragen wird, alle Insassen unerbittlich in die Fauteuils. Für angemessenen Ausgleich in diesem Powerplay sorgen an der Vorderachse Bremsscheiben im Format 405 X 38 mm, die Bremssättel entsprechen – vorne wie hinten – dem Serienstan d.

Diesen Vorsprung durch Technik gibt’s freilich nicht zum Nulltarif. Die Leistungssteigerung des Achtzylinders schlägt inklusive Garantie mit ca. 4.925 Euro zu Buche, der attraktive Radsatz – MTM Bimoto – wird mit knapp 5.800 Euro berechnet. Der wirkt perfekt mit der MTM Luftfederung F-Cantronic zusammen, die für 1.750 Euro zu haben ist, eine an das Power-Pack angepasste Bremsanlage kostet etwas mehr als 6.700 Euro. Mit knapp 4.500 Euro ist die Abgasanlage aus Edelstahl bewertet – so klingt der Ton nach Musik aus acht Zylindern. Inklusive des tiefer gelegten Fahrgestells mit Passform zur üppigen Leistungssteigerung steht der schwarze MTM S8 für weniger als 155.000 Euro zum Verkauf – für Kenner, die komfortabel schnell sein möchten.

Hintergrund: Roland Mayer, Ingenieur und Geschäftsführender Gesellschafter der MTM GmbH, hat sich darauf spezialisiert, serienmäßige Audis und viele andere Typen aus dem reichhaltigen Portfolio des Volkswagenkonzerns aufzurüsten. Mit Erfolg, denn seine Kreationen verdienen sich ihre Lorbeeren unter den Augen der Öffentlichkeit, stellen sich international dem sportlichen Vergleich, liefern Rekorde und halten ob ihrer Qualität in technischer Präzision wie in Optik und Haptik dem kritischen Blick der Medien stand.

Quelle Pressetext und Bild: mtm

Toyota künftig mit Hybrid- und Brennstoffzellenantrieb als Schwerpunkt

Wird beim Hybridfahrzeug der Verbrennungsmotor durch eine Brennstoffzelle ersetzt, erhält man ein Brennstoffzellenhybridfahrzeug

IAA 2013 untermauert Führungsposition von Toyota bei umweltverträglichen Technologien

  • Erste Serien-Limousine mit Brennstoffzellen-Hybridantrieb kommt 2015
  • Reichweite und Praxistauglichkeit auf dem Niveau konventioneller Antriebe
  • Rasant steigender Absatz von Toyota Hybridfahrzeugen in Europa

 

Köln. Toyota baut auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) vom 12. bis 22. September 2013 in Frankfurt seine Führungsrolle auf dem Gebiet umweltverträglicher Antriebe weiter aus. In einer Zeit, in der die Nachfrage nach Toyota Hybridfahrzeugen weltweit und speziell in Europa stark steigt, erweitert der japanische Automobilhersteller sukzessive sein Angebot hocheffizienter Hybridmodelle und bereitet zugleich die Markteinführung des ersten Brennstoffzellen-Hybridfahrzeugs im Jahr 2015 vor.

Das Brennstoffzellen-Hybridfahrzeug (Fuel Cell Hybrid Vehicle – FCHV) ist die logische Weiterentwicklung des Hybridkonzeptes: Im Prinzip muss beim Antriebsstrang lediglich der Verbrennungsmotor durch ein Brennstoffzellen-Paket ersetzt werden. Daher profitiert Toyota bei der Entwicklung des Brennstoffzellenantriebs von seiner Rolle als Pionier und Vorreiter auf dem Gebiet der Vollhybridtechnik. Diese fungiert als Architektur Baukasten, mit der sich verschiedene Arten umweltverträglicher Antriebe darstellen lassen: von Plug-in- über Brennstoffzellen Hybridfahrzeugen bis hin zu batterieelektrischen Konzepten.

Brennstoffzellen-Hybridfahrzeuge, die mit umweltfreundlichem Wasserstoff betrieben werden, sind nach Überzeugung von Toyota die aktuell beste Lösung auf dem Weg zum Null-Emissions-Fahrzeug. Durch das Überwinden vieler technischer Hürden ist es Toyota gelungen, einen Brennstoffzellen-Antrieb zu entwickeln, der Reichweite und Fahrleistungen auf dem Niveau konventioneller Benzin- und Dieselmotoren bietet – jedoch keine Schadstoffe freisetzt.

So wird das erste in Serie produzierte Toyota FCHV, das 2015 als viertürige Limousine in Japan, den USA und Europa eingeführt wird, eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern aufweisen und keinerlei Kompromisse beim Innenraumvolumen einfordern. Dies wurde durch Fortschritte bei den Wasserstofftanks erreicht, der zweiten zentralen Änderung gegenüber Hybridfahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Statt vier kommen nun nur noch zwei kompaktere Tanks zum Einsatz, die unter dem Fahrzeugboden verbaut werden. Damit ist sichergestellt, dass die Limousine als vollwertiges und praktisches Familienfahrzeug genutzt werden kann.

Zudem erreicht die neue Brennstoffzelle die aktuell weltweit höchste Leistungsabgabe von 3 kW pro Liter Bauvolumen– dies ist mehr als doppelt so viel wie beim Toyota FCHV-adv aus dem Jahr 2008. Entsprechend konnten Größe und Gewicht des Brennstoffzellen-Paketes um die Hälfte reduziert werden. Damit haben sich auch die Kosten für die Brennstoffzelle sowie die Wasserstofftanks im Laufe der Entwicklung erheblich verringert. Toyota strebt weitere Kosteneinsparungen an, um die erste Limousine mit Brennstoffzellen-Hybridantrieb zu einem marktgerechten Preis anbieten zu können.

Als einziger Hersteller bietet Toyota gemeinsam mit Lexus in Europa bereits eine komplette Palette von zehn verschiedenen Hybridmodellen an. Die Spanne reicht dabei von 73 kW (100 PS) bis 327 kW (445 PS) mit Front-, Heck- oder Allradantrieb.

Mit derzeit 23 Vollhybridmodellen, die in weltweit 80 Ländern und Regionen verkauft werden, bietet Toyota viermal so viele Hybridmodelle an wie alle anderen Automobilhersteller. Bis Ende 2015 plant das Unternehmen die weltweite Einführung weiterer 15 neuer oder überarbeiteter Hybridfahrzeuge. Seit dem Start der ersten Modellgeneration des Toyota Prius hat das Unternehmen weltweit mehr 5,5 Millionen Hybridfahrzeuge verkauft, davon mehr als zehn Prozent in Europa.

Dabei hat sich der Absatz in jüngster Zeit aufgrund der wachsenden Modellpalette und der steigenden Akzeptanz durch die Kunden rasant entwickelt: In den ersten vier Monaten 2013 ist der Verkauf von Toyota Hybridfahrzeugen in Europa um 245 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen; damit hält Toyota momentan einen Marktanteil von 75 Prozent im Hybridsegment.

Darüber hinaus stellt Toyota auf der IAA den neuesten Stand in Sachen Hybridantrieb vor. Das neue Konzeptfahrzeug Yaris Hybrid-R verfügt über eine höchst dynamische Auslegung: Abgeleitet vom Hybrid-Rennwagen TS030, entwickelt das aus einem Hochleistungs-Verbrennungsmotor und zwei Elektromotoren bestehende Hybridsystem eine Leistung von 420 PS.

Quelle Pressetext und Bild: Toyota

Die Mehrheit der Deutschen vertraut Assistenzsystemen

Die Elektronik in Autos übernimmt immer mehr das Steuer
– DEKRA Umfrage zu Assistenzsystemen in Autos

Eine große Mehrheit der Autofahrer ist bereit, im Notfall die Regie über ihr Fahrzeug einem elektronischen Assistenzsystem zu überlassen. Drei Viertel (73 Prozent) der Befragten finden es gut, wenn die Technik – zum Beispiel ein Notbremsassistent – Fehler des Fahrers ausgleicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Prüforganisation DEKRA unter 1.150 Autofahrern.

Nur etwa jedem Vierten (26 Prozent) macht es Angst, wenn die Technik die Herrschaft übernimmt. Besonders stark verbreitet sind die Bedenken bei Frauen (34 Prozent) und jungen Autofahrern bis 25 Jahre (35 Prozent).

60 Prozent der Befragten begrüßen die elektronischen Assistenten als Hilfe, die den Straßenverkehr sicherer macht. Nach Ansicht von 35 Prozent sind die Assistenzsysteme „manchmal ganz nützlich“, aber „oft nicht notwendig“. Nur 5 Prozent lehnen die Systeme als „nervig und gefährlich“ ab.

Allzu viel ausgeben möchten die Autofahrer für die elektronischen Lebensretter aber nicht. Knapp jeder Dritte (31 Prozent) würde 5 Prozent der Kaufsumme eines Fahrzeuges in Assistenzsysteme investieren. Etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) wäre bereit, dafür 10 Prozent zu bezahlen. Für 17 Prozent der Befragten wären sogar 15 Prozent des Kaufpreises akzeptabel.

Den größten Nutzen sehen die Autofahrer in Notbremsassistent (70 Prozent), Einparkhilfe (69 Prozent) und Abstandsregelassistent (60 Prozent), den geringsten in einer automatischen Geschwindigkeitsregelung (36 Prozent) und Verkehrszeichenerkennung (24 Prozent). Den höchsten Bekanntheitsgrad hat die Einparkhilfe. Sie ist nur 5 Prozent der Befragten unbekannt. Nur 8 Prozent der Teilnehmer haben vom Notbremsassistenten noch nichts gehört.

An der Umfrage nahmen 1.150 Personen teil, die zur Hauptuntersuchung an eine DEKRA Niederlassung kamen.

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Quelle: Dekra