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  • technikprofi 17:36 am 21. November 2011 Permalink | Kommentar
    Tags: radwechsel urteil   

    Radwechsel kann für die Werkstatt teuer werden!

    21.11.2011 – Werkstatt muss zahlen, Kunden haben aber auch Pflichten beim Radwechsel

    Eine Werkstatt, die Räder wechselt, muss den Autofahrer sehr deutlich und ausdrücklich über die Gefahren informieren, die bestehen, wenn man seine Radschrauben oder -muttern nicht nach 50 bis 100 Kilometern nachzieht. Sollte sie dies versäumen und ein Kunde verliert ein Rad, so muss die Werkstatt zahlen!

    Die Heidelberger Richter stiften mit ihrem Urteil allerdings für etwas Verwirrung. Denn eine Teilschuld besteht weiterhin für den Kunden. Diese hängt u.a. von seinem technischen Sachverstand ab.
    Mehr dazu beim Link:

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,797758,00.html (Quelle: Spiegel)

     
  • technikprofi 10:55 am 1. November 2011 Permalink | Kommentar
    Tags: Navigation   

    Neuartiges Navigationssystem nimmt den Fahrer an die virtuelle Leine – ATZ online.

     
  • technikprofi 16:17 am 8. September 2011 Permalink | Kommentar
    Tags: fahrerassistenz, ford, mykey, sicherheit   

    Ford MyKey reduziert ab 2012 das Unfallrisiko speziell für junge Autofahrer und gibt Eltern mehr Kontrolle 

    Das Bild zeigt das Us-amerikanische Display und wird für den Focus in Deutschland entsprechend angepasst und übersetzt

    Ford MyKey ermöglicht es Autobesitzern, ihre Kinder zu einer sichereren und sparsameren Fahrweise sowie zum Anlegen des Sicherheitsgurtes zu erziehen

    • Per MyKey können zum Beispiel Höchstgeschwindigkeit und Lautstärke des Audio-Systems individuell für jeden Fahrzeugschlüssel frei konfiguriert werden

    • Weitere Optionen: Die Audio-Anlage bleibt deaktiviert, solange Sicherheitsgurte nicht angelegt sind; Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme sind dauerhaft eingeschaltet; Warnhinweise ertönen lauter und eindringlicher als üblich

    • MyKey verleiht Eltern von Fahranfängern einen größeren Einfluss auf das tatsächliche Verkehrsverhalten ihrer Kinder

    • Vorteil für junge Autofahrer: Dank des Sicherheitsplus von MyKey würden 53 Prozent aller Eltern in Deutschland ihren Kindern häufiger den Wagen überlassen

    BERLIN, 1. September 2011 – Ford führt im kommenden Jahr exklusiv die neue MyKey-Technologie in Europa ein. Sie hilft, das Unfallrisiko von Fahranfängern deutlich zu reduzieren, indem Eltern größere Einflussmöglichkeiten auf das Verkehrsverhalten ihrer Kinder erhalten und sie beispielsweise zur regelmäßigen Benutzung des Sicherheitsgurtes sowie zu einer sicheren und kraftstoffsparenden Fahrweise bewegen können. Das MyKey-System von Ford hat sich in den USA bereits als großer Erfolg erwiesen und zählt ab dem kommenden Jahr auch auf dem europäischen Markt in allen kompatiblen Modellen von Ford zur Serienausstattung.
    Mit MyKey können Fahrzeugbesitzer einen speziellen Autoschlüssel so programmieren, dass sowohl die Höchstgeschwindigkeit als auch die maximale Radiolautstärke limitiert sind. Das System animiert zudem zur regelmäßigen Benutzung des Sicherheitsgurtes, warnt früher vor dem Erreichen der Kraftstoffreserve und lässt auf Wunsch beim Erreichen von zuvor definierten Geschwindigkeiten im Bereich zwischen 70 und 100 km/h einen Signalton erklingen.
    „Dieses System läutet eine völlig neue Dimension der Verkehrssicherheit ein. MyKey animiert die Fahrer – ganz gleich welchen Alters und mit welcher Fahrpraxis – zu einer sichereren Fahrweise und reduziert die Risikobereitschaft“, erläutert Peter Patzelt, Systemverantwortlicher für Ford MyKey. „Vor allem Eltern müssen sich künftig deutlich weniger Sorgen machen, wenn sie ihren Kindern das Auto überlassen.“

    Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungs-Instituts H&K im Auftrag von Ford findet MyKey insbesondere bei Eltern von Fahranfängern großen Anklang. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der in Deutschland Befragten gaben an, dass sie ihren Kindern das Familienauto häufiger zur Verfügung stellen würden, wenn es mit dieser hochmodernen Sicherheits-Technologie ausgestattet wäre. Denn fast 69 Prozent der Eltern junger Autofahrer haben vor allem davor Angst, dass ihre Kinder zu schnell fahren. Ablenkung durch Mitfahrer (61 Prozent), Unaufmerksamkeit durch zu lautes Musikhören (54 Prozent) und Telefonieren während der Fahrt (44 Prozent) zählen ebenfalls zu den großen Sorgen der Erziehungsberechtigten.
    Tatsächlich belegen europäische Statistiken, dass Führerschein-Neulinge unter 25 Jahren bis zu drei Mal häufiger an schweren Verkehrsunfällen beteiligt sind als erfahrenere Autofahrer. So kamen zwischen 1999 und 2008 insgesamt 58.000 Verkehrsteilnehmer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren bei Unfällen ums Leben. Eine der Hauptunfallursachen dabei: zu hohe Geschwindigkeit. 30 Prozent der jungen männlichen Fahrer waren bei einem von ihnen verursachten Crash zu schnell unterwegs, bei ihren weiblichen Kolleginnen betrug dieser Anteil immerhin noch 21 Prozent.
    „Das größte Risiko geht nach wie vor von unerfahrenen Fahrern aus“, betont Patzelt. „Je umfangreicher es uns also gelingt, gerade diese Menschen zu einer vernünftigen und sicheren Fahrweise zu bewegen und jegliche Ablenkung zu vermeiden, desto besser. Mit MyKey können Eltern ihren Kindern am Steuer Grenzen setzen, ohne deren neu gewonnene Freiheit einzuschränken.“

    Durch MyKey erhöht sich die Fahrsicherheit, indem

    • die maximale Lautstärke des Audiosystems begrenzt werden kann
    • ein Ausschalten des Elektronischen Sicherheits- und Stabilitätsprogramms (ESP) verhindert wird
    • der Warnhinweis zum Anlegen des Sicherheitsgurtes solange erklingt, bis der Gurt angelegt wird.
    • Außerdem wird das Radio stummgeschaltet, wenn die Insassen nicht angeschnallt sind
    • frühzeitig, also bereits bei einer Restreichweite von 120 Kilometern, auf das Erreichen der Kraftstoffreserve hingewiesen wird
    • der Fahrer das Spurhalte-Warnsystem nicht deaktivieren kann, das ihn beim Verlassen der Fahrspur sowohl akustisch als auch optisch warnt. Auch der „Toter-Winkel-Assistent“, der beim Ausscheren vor Verkehrsteilnehmern im schlecht einsehbaren Bereich neben dem eigenen Fahrzeug warnt, bleibt eingeschaltet
    • das Auffahrwarnsystem FA (Forward Alert) aktiviert ist. Es tritt automatisch in Aktion, sobald die Radarüberwachung anhand des Abstands nach vorn und des Geschwindigkeitsunterschieds zu einem Hindernis in Front ein Unfallrisiko diagnostiziert. In diesem Fall schlägt es nicht nur optisch und akustisch Alarm, sondern bereitet auch die Bremsanlage auf ein mögliches Eingreifen vor
    • das „Active City Stop“-System bei Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h das Fahrzeug automatisch abbremst, wenn eine Kollision droht

    MyKey nutzt die komplette Palette der aktuellen Fahrerassistenz-Systeme von Ford und ist bereits heute darauf vorbereitet, auch fortschrittliche Sicherheitssysteme der Zukunft zu integrieren. Hierzu zählt beispielsweise der ab 2012 erhältliche SYNC Notfall-Assistent. Er setzt bei einem Unfall über das via Bluetooth eingebundene Mobiltelefon automatisch einen Notruf ab und übermittelt die genauen GPS-Koordinaten seines Standorts direkt an die Rettungsdienste.
    Auch in puncto Unfallvermeidung leistet MyKey einen wichtigen Beitrag. Wie skizziert, gaben 53 Prozent der Befragten in der von Ford initiierten Umfrage an, dass sie ihren Kindern häufiger die Nutzung ihres Fahrzeugs erlauben würden, wenn es mit MyKey ausgestattet wäre. Selbst die Führerschein-Neulinge lassen sich schnell von den Vorteilen des Systems überzeugen. Zwar äußerten sich gut 20 Prozent von ihnen wie erwartet unzufrieden über die Aussicht, dass die Höchstgeschwindigkeit und die maximale Lautstärke des Audio-Systems von ihren Eltern limitiert werden könnte. Immerhin fast 42 Prozent jedoch würden die Kontrolle über diese Punkte gerne abgeben, wenn sie dadurch im Umkehrschluss das Auto öfter nutzen dürfen.
    Die Problematik der Fahranfänger unter den Unfallverursachern ist den Befragten weitgehend bekannt: 74 Prozent der Eltern in Europa wissen, dass jedes Jahr unverhältnismäßig viele Führerschein-Neulinge in Verkehrsunfälle verwickelt sind. Gleichzeitig räumen mehr als 70 Prozent der jungen Autofahrerinnen und -fahrer ein, dass sie sich umsichtiger verhalten, sobald ein Elternteil mitfährt.

    „Das neue MyKey-System bietet durch seine Vernetzung mit den Fahrerassistenz-Systemen und den modernen Sicherheitstechnologien von Ford ein deutliches Plus an Verkehrssicherheit für junge Fahrer“, erklärt Matthew Avery, verantwortlicher Ingenieur in der Unfall- und Sicherheitsforschung der britischen Sachverständigen-Organisation Thatcham. „Dank MyKey können Führerschein-Neulinge jetzt auch in Automobilen wichtige Fahrpraxis sammeln, zu denen ihnen bislang der Zugang verwehrt wurde. Dies eröffnet auch für das familieninterne ‚Car-Sharing‘ ganz neue Möglichkeiten und kann einen Beitrag dazu leisten, die Unterhaltskosten zu reduzieren oder auch die Beiträge für die Kfz-Versicherung zu senken. Das System bietet verblüffende Optionen.“

    http://ifa2011.fordmedia.eu/

     
  • technikprofi 09:49 am 1. September 2011 Permalink | Kommentar  

    Vergleichsportal für Autoreparaturen 

    Jeder kennt es: kaum ist der Wagen repariert, muss man eine teuren Rechnung bezahlen.
    Doch woher soll man wissen, ob die eigene Werkstatt vielleicht überteuert ist?
    Woher wissen, ob man seiner Autowerkstatt noch vertrauen kann?


    Das im Herbst des letzten Jahres gestartete Vergleichsportal http://www.deine-autoreparatur.de könnte bei der Beantwortung dieser Fragen helfen. Bei diesem Projekt geht darum, dass Jeder unter Angabe seines Modells, der technischen Daten und der Laufleistung seines PKW’s seine Werkstattrechnungen – völlig anonym – der Website zur Verfügung stellen kann. Ein Interessent erfährt dann beim Suchen nach bestimmten Reparaturen, was Andere für diesen Werkstattaufwand zahlten.


    So kann man besser kalkulieren, mit welchen Kosten man rechnen sollten, wenn man weiß, dass demnächst eine Reparatur ansteht. Eine Registrierung ist dafür nicht notwendig. Zusätzlich können Kostenvoranschläge von Werkstätten in der eigenen Umgebung kostenlos und unverbindlich eingeholt werden. Dann kann man bequem von zu Hause aus die günstigste und bestbewertete Werkstatt für den nächsten Besuch auswählen und somit clever sparen.

     
  • technikprofi 15:51 am 23. August 2011 Permalink | Kommentar  

    Volvo führt Start-Stop-System bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe ein 

    Der schwedische Automobilhersteller Volvo bietet seinen Kunden ab September die Möglichkeit, das verbrauchsreduzierende Start-Stop-System mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe zu kombinieren. Das neue Start-Stop-System, das zunächst in Verbindung mit dem 2,0 Liter großen D3 Fünfzylinder-Turbodieselmotor in den Baureihen Volvo S60, Volvo V60, Volvo V70 und Volvo S80 angeboten wird, soll laut Volvo die CO2-Emissionen um 10 g/km reduzieren – die entsprechende Verbrauchsminderung würde dann 0,4 Liter je 100 Kilometer betragen.



    Die Kombination eines Start-Stop-Systems mit einem Automatikgetriebe ist mit höheren technischen Herausforderungen verbunden als beim Start-Stop-System für Handschaltgetriebe. Den bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe muss der Motor unverzüglich erneut gestartet werden, sobald der Fahrer mit dem Fuß vom Brems- auf das Gaspedal wechselt.


    Die Technologie umfasst eine Bremsdruckmessung zur Ermittlung des Zeitpunkts, an dem der Motor abgeschaltet beziehungsweise gestartet werden muss. Das Start-Stop-System ist so programmiert, dass der Motor sofort deaktiviert wird, sobald das Fahrzeug zum Stillstand kommt. Im Anschluss daran hält eine elektrisch betriebene Pumpe den Öldruck innerhalb des Automatikgetriebes konstant aufrecht. Zusätzlich wurde ein optimierter Anlasser integriert.


    Fünfzylinder-Motor mit Downsizing-Prinzip
    Der 2,0 Liter große D3 Motor erzeugt eine Höchstleistung von 163 PS (120 kW) und ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern. Der Fünfzylinder-Turbodieselantrieb wurde im Jahr 2010 im neuen Volvo S60 erstmals vorgestellt und wird inzwischen in der gesamten Volvo Modellpalette eingesetzt. Das Konstruktionsprinzip des D3 Fünfzylinders entspricht dem des Vorgängermotors mit 2,4 Litern Hubraum, wobei der reduzierte Hubwert der Brennräume zu geringeren Verbrauchs- und Emissionswerten führt.


    Das Einspritzsystem mit Piezo-Injektoren sorgt durch eine außergewöhnlich schnelle und präzise Kraftstoffdosierung und hohen Druck für eine effiziente Verbrennung und günstige Verbrauchswerte. Zur Steigerung der Fahrdynamik durch die Erzeugung eines hohen Drehmoments bei niedrigen Motordrehzahlen wurde außerdem der Turbolader optimiert.


    Quelle: Volvo

    Keywords: Model Year 2012, S60, S80, Technik, V60, V70

     
  • technikprofi 02:16 am 13. August 2011 Permalink | Kommentar
    Tags: Reifendruck   

    Luftdruckprüfung: Im Reifenhandel garantiert kostenfrei! 

    Vor kurzem wurde gemeldet, dass Shell in einem Pilotversuch an 10 Tankstellen eine kostenpflichtige Reifendruckprüfung testet und dass an rund 200 anderen Tankstellen die Fa. Air-Serv Druckprüfer installiert hat, an denen die Kunden eine Euro-Münze einwerfen müssen.

    Es wird nun von Verbraucherschützern befürchtet, dass die Autofahrer den Luftdruck ihrer Reifen dann noch seltener kontrollieren, weil sie diese Gebühren sparen wollen.
    Etwas gelassener sieht der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV e.V.,
    Bonn) die Sache: „Kein Grund zur Panik“, meint etwa Peter Hülzer, der geschäftsführende Vorsitzende des bundesweit tätigen Branchenfachverbandes. „Denn es gibt ja genügend kostenfreie Alternativen, die Verbraucher müssen sie nur wahrnehmen.“
    Zum einen handelt es sich tatsächlich erst einmal um einen Versuch an zunächst 10 Tankstellen nur eines der großen Kraftstoffanbieter. Und zum anderen, so sagt der Verbandschef: „Wer gebührenfrei sicher stellen will, dass sein Kfz mit optimalem Luftdruck durch die Gegend fährt, ist mit diesem Anliegen auch im Reifenfachhandel herzlich willkommen – das gehört zum Service!“

    Dass der regelmäßige Luft-Check dringend zu empfehlen ist, ist für Reifenexperten keine Frage. „Mindestens einmal im Monat sollte das schon sein“, betont Peter Hülzer und begründet dies damit, dass bei zu wenig Luft im Reifen nicht nur der Benzinverbrauch steigt und die Reifen schneller verschleißen – auch die Gefahr von Reifenplatzern durch zu starke Erhitzung im Fahrbetrieb nimmt zu, damit erhöht sich das Unfallrisiko.

    „Klar prüfen wir den Luftdruck kostenlos, wenn ein Autofahrer mit diesem Wunsch zu uns kommt – schließlich empfehlen wir ja selbst unseren Kunden den regelmäßigen Check!“, sagt auch Werner Johann, Reifenfachhändler mit mehreren Filialen im Raum Köln. „Unserem Fachpersonal fällt bei der Gelegenheit übrigens auch schnell auf, wenn mit der Bereifung sonst etwas nicht stimmt, etwa das Profil abgefahren ist oder Beschädigungen in der Reifenflanke erkennbar sind.“ Zudem sind die Prüfgeräte in Reifenwerkstätten geeicht und die nötige Beratungskompetenz ist vorhanden, wenn beispielsweise das Fahrzeug mit einer anderen Reifendimension ausgerüstet wurde als es neu vom Band gerollt ist – dann ist nämlich möglicherweise ein anderer Fülldruck nötig als für die Original-Bereifung.

    Tipps und Infos rund um Räder und Reifen finden interessierte Autofahrer im Internet auf der BRV Verbraucherplattform http://www.reifen-kompetenz.de. Dort gibt es auch eine bequeme, Postleitzahlengestützte
    Suchfunktion nach dem nächst gelegenen Reifenexperten.
    Mehr zum Reifendruck finden Sie auf: http://www.kfztech.de/kfztechnik/fahrwerk/reifen/reifendruck.htm

    Quelle: Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V.
    Bild: GTUE

     
  • technikprofi 17:46 am 10. August 2011 Permalink | Kommentar  

    Energieverbrauchskennzeichnung von Pkw 

    Das Bundeskabinett hat am 03.08.2011 die Novellierung der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) gebilligt; sie wird noch im August 2011 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt dann zum 1.12.2011 in Kraft. Mit der Novelle wird die gegenwärtige Form der Verbrauchskennzeichnung von Neufahrzeugen erweitert und an neue Entwicklungen, wie insbesondere im Bereich Elektromobilität, angepasst..

    Das Pkw-Label informiert den Verbraucher hierzu – wie bereits bisher – über die absoluten Verbrauchswerte des Fahrzeugs. Zudem gibt die neue farbige CO2-Effizienzskala dem Verbraucher in übersichtlicher und optisch gut wahrnehmbarer Form Auskunft darüber, wie effizient das Fahrzeug verglichen mit anderen Modellen ist. Die Ermittlung der CO2-Effizienz erfolgt hierbei auf der Grundlage der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Fahrzeugmasse.

    Die CO2-Effizienzskala folgt dem Vorbild der bereits bei Haushaltsgeräten gebräuchlichen Form der Kennzeichnung. Diese enthält die Effizienzklassen A+ (grün und sehr effizient) bis G (rot und wenig effizient) und basiert auf einem so genannten relativen Modell. Das bedeutet, dass die Berechnung der CO2-Effizienz auf der Grundlage der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Fahrzeugmasse erfolgt. Effizienzunterschiede und Verbesserungspotentiale sollen so in allen Fahrzeugklassen transparenter werden.

    Daneben enthält das neue Pkw-Label künftig auch Angaben zum Stromverbrauch, um so den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität Rechnung zu tragen. Zusätzlich bieten die Angaben zur Jahressteuer und den durchschnittlichen Energieträgerkosten (Kraftstoff und Strom) dem Verbraucher künftig die Möglichkeit, auch die langfristigen Betriebskosten in seine Kaufentscheidung einzubeziehen.

    Autohändler beklagen dass mit der Novellierung für sie diverse bürokratische Auflagen einhergehen. „Keine Frage, diese Regelung mag umweltpolitisch vom Grundsatz her sinnvoll sein, ist jedoch im Detail dringend verbesserungswürdig“, so kritisierte ZDK-Präsident Robert Rademacher jüngst die Novelle

    Umwelt- und Verkehrsverbände protestieren gegen das geplante neue Hinweisschild zum Energieverbrauch von Neuwagen. Das neue System würde die Autokäufer verwirren, schwere Autos würden durch die geplante Verordnung bevorzugt. Dies kritisierten der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie die Umweltverbände BUND und NABU.

     
  • technikprofi 17:16 am 16. June 2011 Permalink | Kommentar  

    Der Technikprofi 

    Mein Tipp für die Aus- und Weiterbildung:

    Der Technikprofi: http://www.kfztech.de/kfztechnik/technikprofi/technikprofi.htm

     
  • technikprofi 14:13 am 14. June 2011 Permalink | Kommentar
    Tags: Schubabschaltung Sprit sparen   

    Schubabschaltung 

    Eine Anfrage von Michael zur Schubabschaltung:
    Habe mir einen Honda CRV Bj. 1999 gekauft, ist in diesem Auto eine Schubabschaltung verbaut? und wie funktioniert diese. 2. Fahre im Stadtverkehr mit ca, 1200 Touren 5.Gang und nehme den Gang so oft wie möglich heraus (Leerlauf). Um Benzin zu sparen nehme ich den Gang auch bei längeren Abfahrten auf Bundes – Landstraßen heraus, bringt mir das etwas, oder würde ich mehr sparen wenn der Gang eingelegt wäre. Mein Benzinverbrauch beläuft sich auf ca, 9 bis 9,7 Liter auf 100km, weiter kann ich den Verbrauch nicht drücken.
    Antwort von Technikprofi:
    Hallo Michael,

    auch Ihr Honda CRV verfügt über eine Schubabschaltung. Diese wird bei Drehzahlen über 910 1/min und geschlossener Drosselklappe aktiviert.

    Also immer dann, wenn Sie den Fuß vom Gaspedal nehmen, schließt die Drosselklappe. Solange die Drehzahl nun über den besagten 910 Umdrehungen liegt, werden die Einspritzventile nicht bestromt und es wird kein Kraftstoff eingespritzt.

    Wenn Sie den Gang herausnehmen und im Leerlauf sind, verbrauchen Sie hingegen Kraftstoff. Besser ist es also, den Schwung des Fahrzeugs (Bewegungsenergie) auszunutzen, denn dann beschert einem die Schubabschaltung eine Nullspritphase. Dies ist praktisch beim Heranfahren an Ortseingänge, Ampelen oder Kreuzungen.

    Wichtig ist es natürlich dabei niemand zu behindern.

     
  • technikprofi 10:00 am 3. June 2011 Permalink | Kommentar  

    Kindersitztest des ADAC 

    Kindersitze im Test ADAC:Wenig Licht und zu viel Schatten
    Neue Testkriterien für mehr Sicherheit

    Im aktuellen Test von 28 Kindersitzen für verschiedene Gewichtsklassen von ADAC und Stiftung Warentest mussten fünf Sitze mit „mangelhaft“ bewertet werden. Die Abwertungen von Casualplay Fix QR mit und ohne Fußstütze, und dem Graco Junior Maxi sind die Folge der schlechten Ergebnisse im Bereich Sicherheit. Beim Tott-XT von Phil&Teds und dem OKI b.fix von Brevi schlagen zusätzlich zu den Sicherheitsmängeln noch die erhöhten Schadstoffwerte zu Buche. Sicher können Kinder in diesen Sitzen nicht transportiert werden.

    Wer gewonnen hat, können Sie bei http://www.kfztech.de/kfztechnik/tester/kindersitztest.htm nachlesen.

     
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